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Vernachlässigte Digitalisierungsstrategien rächen sich in der Pandemie

11.05.2020

Welchen unschätzbaren Wert eine funktionierende Digitalisierungsstrategie haben kann, zeigt sich besonders in Krisenzeiten. Mit Beginn der Corona-Pandemie waren viele Unternehmen plötzlich gezwungen, einen großen Teil ihrer Belegschaft ins Homeoffice auszuquartieren. Wenn dafür nicht die richtigen Voraussetzungen vorhanden sind, kommt es schlimmstenfalls zu Unterbrechungen essenzieller Geschäftsprozesse.

Die Erfahrungen der vergangenen Wochen bei der ene't GmbH haben gezeigt, dass die Marktteilnehmer dafür unterschiedlich gerüstet waren. „Unsere Partner, die selbst Dienstleister sind, waren da schon gut aufgestellt“, resümiert Alexander Linzen, stellvertretender Vertriebsleiter, „bei einigen unserer Kunden fehlte es dagegen leider am Nötigsten.“ Sichere VPN-Zugänge ins Unternehmensnetz, Zugriff auf Firmen- und Kundendaten und mobile Endgeräte für den Einsatz im heimischen Büro mussten erst eingerichtet oder angeschafft werden.

„Teilweise waren unsere Ansprechpartner nicht einmal mehr telefonisch erreichbar“, berichtet Pia Schroer, Assistentin der Geschäftsleitung und Projektleiterin des ene't campus. „Rückfragen mussten teilweise über private Mobiltelefone gestellt werden, wenn keine dezentrale Telefonanlage, Softphonelösungen oder wenigstens Rufweiterleitungen vorhanden waren.“

In der Krise kann es für die Einführung neuer digitaler Technologien dann schon fast zu spät sein. „Unsere Kunden hatten erst einmal ganz andere Prioritäten, mussten beispielsweise ihre Beschaffung neu aufstellen, wenn Großkunden ihre Produktion heruntergefahren haben“, so Linzen. Auch an die Selbstorganisation im neuen Arbeitsumfeld haben sich viele Mitarbeiter erst gewöhnen müssen. Oft dauerte es mehrere Wochen, bis die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für einen annährend normalen Geschäftsbetrieb geschaffen wurden.

„Da wir in der aktuellen Ausnahmesituation alle vor den gleichen Herausforderungen stehen, können wir großes Verständnis bei Problemen mit Terminen oder der Erreichbarkeit beobachten“, erzählt Schroer, „gleichzeitig findet aber in einigen Bereichen ein Umdenken statt.“ Kunden vom Empfang digitaler Rechnungen zu überzeugen oder Verträge digital zu unterzeichnen, gerät inzwischen zum Selbstläufer. Auch der Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e. V. (EDNA) erwartet nach einer Mitgliederbefragung, dass die Corona-Krise einen deutlichen und nachhaltigen Digitalisierungsschub auslösen wird (https://edna-bundesverband.de/news/corona-krise-edna-erwartet-digitalisierungsschub).

Eine passende Digitalisierungsstrategie für das eigene Unternehmen zu entwickeln, erfordert tiefgreifende Kenntnisse über Technologien, Methoden und Prozesse. Die zertifizierte Weiterbildung zum Manager Digitale Transformation Energie vermittelt diese Fähigkeiten. „In unserem Weiterbildungsangebot entwickeln Teilnehmer das digitale Mindset, um Innovationen in den Prozessen und Strukturen ihrer Unternehmen erfolgreich umzusetzen“; betont Roland Hambach, Geschäftsführer der ene't GmbH, „und werden damit im Idealfall vom ‚Getriebenen‘ zum Digitalisierungstreiber.“

Qualifizierung im Homeoffice mit dem ene't campus

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